Elektrischer Halbportalkran
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Der elektrische Halbportalkran aus dem Jahr 1925 zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmälern Bremerhavens. Gebaut in der Seestadt selbst, war er jahrzehntelang Teil des geschäftigen Hafenbetriebs und unterstützte den Umschlag von Stückgut aller Art. Einst standen zahlreiche baugleiche Kräne entlang der Kaianlagen – heute ist dieser Kran der letzte erhaltene seiner Art in Bremerhaven und damit ein besonderes Symbol der maritimen Industriegeschichte.
Im Museumshafen des Deutschen Schifffahrtsmuseums verbindet der historische Kran Technik, Hafenatmosphäre und Geschichte auf eindrucksvolle Weise. Zwischen historischen Schiffen, Wasser und modernen Havenwelten erzählt er von harter Hafenarbeit, wirtschaftlicher Stärke und dem Wandel der Seestadt. Gemeinsam mit weiteren erhaltenen Hafenkränen macht der Halbportalkran Bremerhavens industrielle Vergangenheit bis heute sichtbar und gehört zu den spannendsten Fotomotiven für alle, die maritime Technik und authentisches Hafenflair erleben möchten.
Ob im Museumshafen, an der Geeste oder am Neuen Hafen – die historischen Kräne Bremerhavens sind eindrucksvolle Zeugnisse der Industrie- und Hafengeschichte. Jeder einzelne Kran steht für eine eigene Epoche der Hafenentwicklung und erzählt von Stückgut, Werften, Fischerei und Güterumschlag. Zwischen moderner Architektur, Wasserflächen und maritimen Erlebniswelten bilden sie faszinierende Kontraste und machen Bremerhavens Vergangenheit bis heute sichtbar. Die erhaltenen Hafenkräne verbinden Technikgeschichte, Industriekultur und maritime Identität auf einzigartige Weise und zählen zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Seestadt.
Vier Kräne – vier Geschichten
Halbportalkran (1925): Gebaut in Bremerhaven, war der Kran wie Dutzende baugleiche bis 1977 im Einsatz. Heute steht er als Wahrzeichen und letzter seiner Art in der Stadt im Museumshafen und erinnert an die Blütezeit der Stückgutverladung.
Dampf-Rangier-Kran (1939): Ein seltenes Exemplar mit Dampfantrieb und 360-Grad-Drehung. Ursprünglich auf einer Yachtwerft genutzt, gehört er heute zu den Exponaten des Deutschen Schifffahrtsmuseums.
Kiesverladekran (1959): Am Nordende des Neuen Hafens zeugt der „Grube-Kran“ von der Industriegeschichte des Areals. Der Kran hat 50 Jahre lang dort Sand und Kies umgeschlagen und war bis 2009 in Betrieb.
Werftkran (1956): Der Drehkran der einst renommierten Rickmers Werft konnte Lasten bis zu 20 Tonnen heben und steht noch immer am Geesteufer als Symbol für Bremerhavens große Werfttradition. Weil die Kaje marode ist, soll der Kran bald gedreht und auf ein neues Fundament gesetzt werden.
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