Sommerschule Wasser
- für Grundschule
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Ob salzig, schmutzig oder als Lebensraum von Tieren und Pflanzen, bei der „Sommerschule Wasser“ steht das nasse Element jeden Sommer im Mittelpunkt. Rund 400 Grundschülerinnen und Grundschüler fragen, lernen und forschen jedes Jahr nach den Sommerferien an außerschulischen Lernorten. Begleitet von ihren Lehrerinnen und Lehrern besuchen die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen wissenschaftliche Einrichtungen der Seestadt und gehen dem Thema Wasser im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund“. Dabei werden Gegenstände versenkt und zum Schwimmen gebracht, Kleinstlebewesen unter dem Mikroskop untersucht und das Element Wasser in seinen unterschiedlichen Facetten kennengelernt.
Die gewonnenen Erkenntnisse behalten die Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher nicht für sich. Zum Abschluss der Sommerschule präsentieren die 18 Bremerhavener Grundschulklassen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit an einem zentralen Platz in der Innenstadt.
Mit der „Sommerschule Wasser“ wurde ein Konzept entwickelt, das das Element Wasser in der Seestadt Bremerhaven für Kinder erlebbar macht. Im Rahmen der „Stadt der Wissenschaft“ schlossen sich 2005 erstmals wissenschaftliche Einrichtungen zusammen und boten Schülerinnen und Schülern aller vierten Klassen in Bremerhaven die Möglichkeit, an dem Projekt teilzunehmen. Seitdem findet die Sommerschule jährlich statt. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern entdecken die Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher zahlreiche Facetten des Themas, von der Wiederaufbereitung von Schmutzwasser bis hin zu Wassertieren und deren Ernährung.
2013 wurde das Projekt im Rahmen des Wettbewerbs „Stadt der Wissenschaft – Finale“ ausgezeichnet.
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