Alles neu am Selfie-Point #SAIL Bremerhaven

Der Meeting-Point im Bremerhaven
Thorsten Brockmann_Erlebnis Bremerhaven | CC-BY-NC-ND
Die "Eye of the Wind" auf hoher See
Die "Alexander von Humboldt II" auf hoher See unter Segeln

Schriftzug weist aufs Windjammertreffen 2030 hin – Auch 2026 kommen Großsegler

Der markante Selfie-Point der SAIL Bremerhaven ist um einen entscheidenden Hinweis ergänzt – die Zahl „30“. Sie macht schon jetzt Lust auf das nächste internationale Windjammertreffen im August 2030. Doch auch jetzt sind mehrere Großsegler in Richtung Bremerhaven unterwegs. Der erste trifft bereits am Wochenende ein.

Der Selfie-Point am Neuen Hafen hat sich für Einheimische wie Besucher mit der „Schulschiff Deutschland“ im Hintergrund zum attraktiven Blickfang entwickelt. Die leuchtenden Buchstaben #SAIL Bremerhaven sind ein Hingucker und laden zur Pause ein – erst recht, seitdem die Skulptur mit Stufen und Sitzmöglichkeiten aus Holz neu gestaltet wurde. „Aus dem Selfie- wird ein Meetingpoint, der Lust darauf macht, sich hier auch länger aufzuhalten“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. 

Großsegler sind unterwegs nach Bremerhaven

Mehrere Großsegler nehmen in diesem Tagen Kurs auf die Weser: Die „Eye oft the Wind“ kommt am 30. April von Amsterdam und lädt am 1. Mai zum Open Ship im Neuen Hafen ein. Die Besatzung beantwortet am Liegeplatz direkt vor dem Deutschen Auswandererhaus allen Seh- und Seeleuten Schiffliebhabern und Seebären Fragen zum Schiff und seiner besonderen Geschichte. Die mehr als 100 Jahre alte Brigantine wurde einst in Brake gebaut, war Frachtsegler, schmückte mehrere Hollywood-Kinofilme, ging unter der Schirmherrschaft von Prinz Charles auf Expedition und legt heute mit Gästen zu Segelreisen ab. Und klar: Die „Eye of the Wind“ war auch 2025 bei der SAIL Bremerhaven zu Gast. Nun bleibt die Brigantine mit den auffälligen rotbraunen Segeln und dem schwarzen Rumpf drei Tage in Bremerhaven und wer mag, darf in der „Knotenschule“ Seemannsknoten ausprobieren und Bordstempel sammeln. Der Eintritt ist frei. 

Die „Eendracht“ ist der größte Dreimast-Schoner der Niederlande und ist derzeit von den Bermudas in Richtung Bremerhaven unterwegs. Ankunft: Sonnabend, 23. Mai. An Bord: 38 Jugendliche aus allen Teilen Deutschlands. Sieben Monate waren sie als Teil der „High Seas High School“ auf der Reise, zweimal haben sie den Atlantik überquert, die Karibik bereist und die Kanaren und die Kapverden. Mit neuen Schülern, die sich für den Herbst beworben haben, legt der Großsegler anschließend zu einem Tagestörn wieder ab. 

„Alexander von Humboldt II“ wird mit Kajenfest empfangen

Der erste Großsegler des Jahres aber ist die „Alexander von Humboldt II“ mit ihrem grünen Rumpf und den grünen Segeln. Das Flaggschiff der SAIL wird nach einem halben Jahr auf See am Sonnabend, 11. April, in seinem Heimathafen zurückerwartet und mit einem Fest auf der Seebäderkaje begrüßt. An Bord sind neben der ehrenamtlichen Crew 52 Studenten einer kanadischen Universität. Für die jungen Leute war das Angebot aus Lernen und Segeln ein echtes Abenteuer. Bei der Reise von Bremerhaven in die Karibik und zurück geht es nicht nur um die akademische und seemännische Ausbildung, sondern vor allem um die persönliche Weiterentwicklung der Heranwachsenden. 

Stiftung sammelt Spenden für den Erhalt der „Alex-2“

Die Deutsche Stiftung Sail Training heißt ihr Schiff am 11. April von 11 bis 15 Uhr an der Seebäderkaje im Herzen Bremerhavens (hinter dem Zoo am Meer) willkommen – mit Musik, gastronomischen Angeboten und der Möglichkeit, beim Festmachen des Schiffes live dabei zu sein. Im Anschluss verholt die Bark für mehr als zwei Monate in die Werft, weil die „Große Klasse“ fällig ist, vergleichbar mit der TÜV-Prüfung für Fahrzeuge.  Die Ausbildung junger Menschen und die Instandhaltung eines Rahseglers kosten viel Geld - insbesondere, wenn man den deutschen Sicherheitsstandards entsprechen möchte. Deshalb ist die Deutsche Stiftung Sail Training auf Spenden angewiesen, damit alle anfallenden Reparaturen bezahlt werden können. Stand heute müssen noch mehr als 800.000 Euro gesammelt werden, damit das traditionsreiche und einzigartige Segelschiff weiter junge Menschen auf See ausbilden kann. 

Mehrere Großsegler besuchen die Maritimen Tage im August

Zu den Maritimen Tagen vom 12 bis 16. August 2026 wird die „Alexander von Humboldt II“ wieder an ihrem Liegeplatz im Neuen Hafen festmachen und dann auf eine ganze Flotte von besonderen Seglern treffen: Das polnische Vollschiff „Dar Mlodziezy“ wird erwartet, aus Spanien die historische „Nao Victoria“ sowie die elegante „Pascual Flores“, der Dreimast-Gaffelschoner „Großherzogin Elisabeth“ sowie die Toppsegelschoner „Gulden Leeuw“ und „Wylde Swan“ aus den Niederlanden. Fünf Tage lang verwandelt sich der Neue Hafen in eine großartige maritime Bühne mit erwarteten 400.000 Besuchern. Und mittendrin: Der einladende Selfie-Point als attraktiver Hintergrund für Erinnerungsfotos. Gerber: „Unsere maritimen Großveranstaltungen sind das unverwechselbare Merkmal für Bremerhaven und erfüllen die gesamte Region mit Stolz.“ Dieses Gefühl transportiere der Selfie-Point, betone die maritime Identität und sei Ausdruck der Verbundenheit mit der Stadt.

Gerber: Die SAIL bewegt die Menschen

Mit dem hölzernen Sockel und den Sitzmöglichkeiten lassen sich der Fotospot und das eigene #SAIL-Foto noch besser in Szene setzen. 

Wechselnde Farben und wechselnde Lichtakzente schaffen ein lebendiges Motiv, das immer anders aussieht.  Dass „# SAIL Bremerhaven 30“ auf große Resonanz stoßen wird, davon ist Gerber überzeugt: „Die SAIL bewegt die Menschen – und der Schriftzug gibt ihnen ein Stück davon mit auf den Weg.“

 

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Bildunterschriften: 

  1. Aus dem Selfie- wird ein Meetingpoint: Der überarbeitete Fotospot auf dem Lloydplatz am Neuen Hafen wirbt nun auch für die SAIL Bremerhaven 2030. Foto: Brockmann_Erlebnis Bremerhaven.

  2. Wird am Wochenende mit einem kleinen Kajenfest zurück im Heimathafen begrüßt: Die „Alexander von Humboldt II“ war ein halbes Jahr mit Studenten unterwegs. Für das Flaggschiff der SAIL steht ein großer Werftaufenthalt an. Foto: Alex-2.de
  3. Kommt Ende April und lädt zum Open Ship: die „Eye of the Wind“. Das mehr als 100 Jahre alte Schiff hat schon viermal die Welt umsegelt und war in Hollywood-Filmen zu sehen. Foto: H.-P. Beck