Binnenschlepper

“Helmut”

Kraftpaket der Binnenschifffahrt

… ein Arbeitsschiff mit bewegter Geschichte

Der Binnenschlepper "Helmut" erzählt von mehr als sechs Jahrzehnten Arbeit auf Flüssen, Kanälen und in Häfen. 1923 auf der Werft Caesar Wollheim in Cosel bei Breslau gebaut, trug das Schiff ursprünglich den Namen "Aegir". Ab 1928 war der Schlepper auf ostpreußischen Binnengewässern unterwegs, nach 1945 folgten Einsätze im Hamburger Hafen, auf Elbe und Weser sowie auf den Berliner Wasserstraßen.

Im Laufe seines Arbeitslebens wurde "Helmut" immer leistungsfähiger: Aus anfänglich 90 PS wurden schließlich beeindruckende 345 PS. 1986 kam der noch funktionstüchtige, 19 Meter lange Schlepper zum Deutschen Schifffahrtsmuseum und fand im Museumshafen Bremerhaven seinen neuen Liegeplatz. Heute könnt Ihr hier einen authentischen Zeitzeugen der deutschen Binnenschifffahrt entdecken, der eindrucksvoll an die harte Arbeit auf den Wasserstraßen vergangener Jahrzehnte erinnert.

Die "Helmut"
Die "Helmut"
1923

Baujahr

19

Meter Länge

4,60

Meter Breite

1,17

Meter Tiefgang leer

10,29

BRT Vermessung

6

Zylinder Dieselmotor

345

PS

9

Knoten

2

Mann Besatzung

Eigner
Deutsches Schifffahrtsmuseum

Heimathafen
Bremerhaven

Nation
GER