Jutta Drabek-Hasselmann_Erlebnis Bremerhaven, Jutta Drabek-Hasselmann | KI-optimiert | CC-BY-NC-ND

Urlaubsinspiration

1 Tag in Bremerhaven
- im Historischen Museum

Reisevorschläge & Inspirationen

… für 1 Tag in Bremerhaven

Ihr wollt an einem Tag Seeluft schnuppern und Bremerhaven entdecken? Dann nichts wie los!

Dieses Tagesprogramm ist genau das richtige für Geschichtsliebhaber & Stadtentdecker.

Eine Frau hält ein Fischbrötchen vor ihr Gesicht
Regina Thier-Grebe_Erlebnis Bremerhaven | CC-BY-NC-ND

Heute erfahrt Ihr Skurriles über die junge Seestadt Bremerhaven, die eigentlich gar keine eigenständige Stadt werden sollte und zwischendurch auch einen ganz anderen Namen hatte. 

Aber bevor Ihr Euch in die Geschichte der Hafenstadt stürzt, stärkt Euch erst einmal mit einem gemütlichen Frühstück. Vielleicht mögt Ihr in die ehemalige Halle des Eiswerks gehen und dort schlemmen, oder schon morgens ein knackiges Fischbrötchen im Schaufenster Fischereihafen genießen. Mittwochs und samstags bietet sich auch ein Bummel über den Wochenmarkt Geestemünde zu Füßen des Wasserturms an. 

Das historische Wencke-Dock in Bremerhaven bei Ebbe, umgeben von Bäumen und modernen Gebäuden.
Mailin Knoke_Erlebnis Bremerhaven, Mailin Knoke | CC-BY-NC-ND

Gut gestärkt, besucht Ihr nun das Historische Museum Bremerhaven. Wenn Ihr bei dem Namen an Schulerlebnisse aus frühester Kindheit erinnert werdet, bei denen langweilige und dunkle Museen besucht wurden, erlebt Ihr hier etwas ganz anderes auf Eurer Zeitreise in die Vergangenheit.

Wenn Ihr das Museum an der Südseite des Flusses Geeste betretet, habt Ihr gleich einen Ausblick auf das frühere Wencke-Dock am gegenüberliegenden Ufer. Am Flusslauf reihten sich früher Werft an Werft und die letzten Vier- und Fünfmaster liefen dort vom Stapel.

Plastikfiguren von Werftarbeitern beim Schiffsbau im Historischen Museum Bremerhaven
Mailin Knoke_Erlebnis Bremerhaven, Mailin Knoke | CC-BY-NC-ND

Im Historischen Museum taucht Ihr jetzt in die Geschichte der Seestadt, die ursprünglich nur als der Hafen von Bremen entstanden ist, ein. Euer Rundgang führt Euch zu einem Werftarbeiterwohnhaus, einer Hafenkneipe, einem Fischladen und auf den Schnürboden. Das ist ein historischer Arbeitsplatz des traditionellen Schiffbaus und äußerst faszinierend, ebenso wie der Bananenfahrstuhl, der nur eines von zahlreichen Großexponaten ist. Mit etwas Glück seid Ihr dabei, wenn die riesige Dampf-Kältemaschine angeschmissen wird. Mit diesem Ungetüm gelang es früher, große Eisplatten herzustellen, die für die Kühlung des empfindlichen Frischfischs notwendig waren. Übrigens, Bremerhaven war einst die Keimzelle der Deutschen Hochseefischerei. Auch lief hier der erste deutsche Fischdampfer, die “Sagitta”, vom Stapel und läutete damit das Ende der Segelfischerei ein.

Im museumseigenen 50er Jahre-Kino könnt Ihr Euch bequem zurücklehnen und zwischen verschiedenen Filmen wählen. Oder Ihr nehmt an einer der regelmäßig stattfindenden Führungen mit unterschiedlichsten Themenschwerpunkten teil. 

Ihr seht, es gibt jede Menge zu entdecken. 

Feuerschiff Elbe 3 im Museumshafen Bremerhaven
Annica Müllenberg_Deutsches Schifffahrtsmuseum, Annica Müllenberg | CC-BY

So viele neue Eindrücke machen hungrig. Schlendert nach Eurem Museumsbesuch in die nahegelegene Fußgängerzone und bummelt durch die Läden und Shopping-Center, bevor Ihr in ein Café oder Restaurant Eurer Wahl einkehrt. Vom Restaurant Schiffergilde, Dolce Vita, Gosch, Lloyds, Strandhalle oder Panorama habt Ihr übrigens einen schönen Blick auf den Museumshafen, den Neuen Hafen oder die Weser. 

Belebte Außenterrasse am Strandcafé Seelust mit roten Deko-Körben, Sandstrand und Wasser.
Dagmar Brandenburg_Erlebnis Bremerhaven, Dagmar Brandenburg | CC-BY-NC-ND

Und wenn Ihr den Sonnenuntergang mit Blick über das Wasser genießen wollt, besucht das Open Air-Strandcafé Seelust oder fahrt hoch in die New York Bar des The Liberty Hotels, die auch für Gäste, die nicht im Hotel wohnen, zugänglich ist.

⚠️ Bitte beachtet die Öffnungszeiten der Einrichtungen.