Kommodore Ziegenbein-Promenade

Deich
Die Kommodore-Ziegenbein-Promenade als Ehrung für einen der prominentesten deutschen Kapitäne der Handelsschifffahrt
Georg August Louis Leopold  Ziegenbein wurde 1874 in Celle geboren und verstarb 1950 in Nordholz.

Er war Nautiker und Kommodore beim Norddeutschen Lloyd (NDL). 

Schon mit 16 Jahren fuhr Ziegenbein zur See. Ab 1900 fuhr er als Offizier auf den meisten Linien des NDLs. 
Einige der Schiffe, auf denen er fuhr waren: "Willehad", "Kaiser Wilhelm II" und die "Kronprinzession Cecilie", die zu einer der beliebtesten Transatlantik-Schnelldampfern vor dem Ersten Weltkrieg zählte.Auf ihr fuhr er als Erster Offizier, wie auch auf der "Seydlitz", die in den Nachkriegszeiten die Passagen nach Südamerika und in die USA bediente. 
Ziegenbein übernahm die Bauaufsicht der Schnelldampfers "Columbus", auf dem er ebenfalls als Erster Offizier tätig war.

1926 ernannte ihn der NDL zum etatmäßigen Kapitän und vertraute ihm 1927 die "Berlin" an. Ab 1928 war er in der Bauaufsicht des Schnelldampfers "Bremen", die er nach ihrer Indienststellung im Juli 1929 als Kapitän übernahm.

Herausragendes Ereignis der Jungfernfahrt war, dass Ziegenbein auf der Strecke nach New York das Blaue Band erhielt. Das Blaue Band war eine hohe Auszeichnung für die schnellste Transatlantik-Route zwischen Europa und New York.

1932 wurde Ziegenbein zum Kommodore ernannt und trat am 13. November 1936 in den Ruhestand. Er wohnte bis 1945, als sein Haus durch die US-Amerikaner beschlagnahmt wurde, in Bremerhaven-Lehe. Nach seinem Tod wurde er auf dem Friedhof in Langen (Geestland) bei Bremerhaven beerdigt.

Ziegenbein war von 1929 bis 1936 Kapitän der "Bremen". Die "Bremen" war das größte und luxuriöseste Passagierschiff der deutschen Handelsflotte.

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