Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Science goes Public“ steuert auf ihren Abschluss im Frühjahr zu: Am Donnerstag, 16. April, findet der sechste und letzte Vortrag der aktuellen Reihe statt – und führt das Publikum in die faszinierende Welt der Polarforschung. Im „Quartier 159“ in der „Alten Bürger“ spricht Dr. Jennifer Dannheim vom Alfred-Wegener-Institut um 20.30 Uhr über „Polare Gartenarbeiten“ – und was die jährliche Daten-Ernte über den Wandel des Arktischen Ozeans verrät. Der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt des 30-minütigen Vortrags steht das marine Langzeitobservatorium HAUSGARTEN in der Arktis. Hier untersuchen Forschende aus verschiedenen Disziplinen gemeinsam, wie sich der Klimawandel auf das empfindliche Ökosystem des Arktischen Ozeans auswirkt – von der Wasseroberfläche bis in die Tiefsee. Jennifer Dannheim gibt spannende Einblicke in diese „Gartenarbeit“ der Wissenschaft: Welche Daten werden gesammelt, welche Veränderungen lassen sich beobachten und was verraten sie über die Zukunft der Meere? Gleichzeitig berichtet die Tiefseeökologin vom Alltag an Bord des Forschungsschiffs „Polarstern“, von den Herausforderungen der Arbeit im Eis und von der besonderen Faszination dieser einzigartigen, extremen Umgebung.
Mit diesem Vortrag endet die Frühjahrsreihe von „Science goes Public“, die erneut gezeigt hat, wie spannend und nahbar Wissenschaft sein kann –in Bremerhavener Cafés, Bars und Kneipen haben Forscher*innen komplexe Thermen humorvoll und verständlich vermittelt. Veranstalter von „Science goes Public“ ist die Erlebnis Bremerhaven GmbH im Auftrag der „Pier der Wissenschaft“. Im Herbst kehrt die Vortragsreihe zurück – dann auch wieder mit dem beliebten Science-Slam, bei dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Themen unterhaltsam und pointiert auf die Bühne bringen.
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Bildunterschrift:
Sie bricht regelmäßig mit der „Polarstern“ auf und untersucht zwischen Grönland und Spitzbergen Veränderungen im Atlantischen Ozean. Jennifer Dannheim. Foto: Dannheim
