„Science goes Public“: Auf Spurensuche im Stadtarchiv

Dr. Julia Kahleyß leitet das Stadtarchiv und kann erklären, woher das Wissen unserer Stadt stammt.

Die Reihe „Science goes Public“ geht am Donnerstag, 9. April, in Bremerhaven weiter. Beim fünften Vortrag steht diesmal die spannende Frage im Mittelpunkt, woher unser Wissen über die Geschichte der Stadt eigentlich stammt.

Im „Findus“ in der „Alten Bürger“ spricht Stadtarchivarin Dr. Julia Kahleyß ab 20.30 Uhr über einen „ungeheuren Schmutz und Staub“ und 100 Jahre Archivieren im Stadtarchiv Bremerhaven.

Geschichte wirkt oft klar und geordnet, doch der Weg dorthin ist es keineswegs. Unser Wissen über vergangene Zeiten basiert auf historischen Quellen – aber wie gelangen diese überhaupt ins Archiv? Und warum wissen selbst viele Student:innen heute gar nicht mehr so genau, wo die Grundlagen historischer Forschung liegen?

Ein Blick hinter die Kulissen des Archivs

Der 30-minütige Vortrag nimmt das Publikum mit in die „Niederungen“ der Geschichtswissenschaft, Julia Kahleyß gewährt einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen des Stadtarchivs. Anhand amüsanter Beispiele zeigt sie, wie zufällig Überlieferungen manchmal sind, welche Personen dabei eine Rolle spielen und warum unser Bild von der Vergangenheit gelegentlich ein wenig schief ausfällt. Gleichzeitig wird deutlich, welche wichtige Aufgabe Archive erfüllen: Sie bewahren nicht nur Dokumente, sondern sichern das Gedächtnis einer Stadt.

Mit der Veranstaltungsreihe „Science goes Public“ wird Wissenschaft dorthin gebracht, wo Menschen zusammenkommen – in Bremerhavener Cafés, Bars und Kneipen. Die Vorträge donnerstags um 20.30 Uhr laden dazu ein, Forschung verständlich zu erleben, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.

 

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Bildunterschrift
Dr. Julia Kahleyß leitet das Stadtarchiv und kann erklären, woher das Wissen unserer Stadt stammt. Foto: Stephan Gawlik